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Mit E-Paper aus der Zeitungskrise? Zahlen zum Berliner Zeitungsmarkt relativieren Hoffnungen

iPad mit Zeitungsmotiv © stockWERK von FotoliaDie Berliner Tageszeitungen mussten in den vergangenen drei Jahren einen deutlichen Einbruch ihrer Verkaufszahlen hinnehmen. Die digitalen Zeitungsausgaben, so genannte E-Paper, verzeichnen dagegen ein Wachstum – allerdings bei den verschiedenen Zeitungstiteln unterschiedlich stark und insgesamt auf niedrigem Niveau. Spitzenreiter und zugleich größter Verlierer des Berliner Zeitungsmarktes ist ein Boulevardblatt… Weiterlesen

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Printmedien: Keiner zahlt die „Reg-Rate“

Summer sale clouds and woman jumping at beach

Dieses Jahr werden beim Sommerschlussverkauf Printmedien rausgehauen!

Kürzlich entrüstete sich ein Medienforscher darüber, dass der Springer-Verlag die neu eingeführte Bezahlschranke für welt.de als Erfolg bezeichnet, obwohl die Abos erst durch den niedrigen Einstiegspreis von 0,99€ im ersten Monat und kostspielige Prämien-Dreingaben wie ein iPad attraktiv würden; das verzerre doch die Statistik. Dabei übersieht der Kollege, dass auch Printmedien intensiv mit Abo-Vermittlern, Rabatten und hochwertigen Prämien arbeiten: Immer weniger zahlen noch die „Reg-Rate“, die reguläre Rate. Und angesichts fallender Auflagen bei vielen Printtiteln müssen die Verlage immer aggressiver um Leserschaft buhlen. Die Rabattschlacht führt manchmal sogar dazu, dass Geld ausgezahlt bekommt, wer eine Zeitschrift abonniert! Wer z. B. die – gerade von Springer an Funke verkaufte -„Funk Uhr“ über einen Abovertrieb für 57,20€ für ein Jahr bestellt, erhält eine Bargeldprämie in Höhe von 60€ und streicht damit 2,80€ Gewinn ein. Weiterlesen