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Fünf kostenlose Online-Tools für die schnelle Medienanalyse

Junger Mann spricht in Megaphon

Was kommt an bei der Kommunikation im Web?

Wie sichtbar ist meine Organisation in der digitalen Welt? Welche Resonanz erfahren meine Beiträge online? Wer meiner Konkurrenten twittert eigentlich am meisten und welche Themen werden aktuell lebhaft diskutiert? Die eigene Medienarbeit lässt sich online auf vielfältige Weise analysieren. Diese fünf Gratis-Tools liefern einen schnellen Überblick…

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Medien: Berlin ist Gründerhochburg mit kleinen Fehlern

preceptor hat die Berichterstattung zum Gründerstandort Berlin in der deutschen Presse untersucht. In den überregionalen und regionalen Print- und Onlinemedien des eingeschränkten Medienpanels erschienen im 1. Quartal 2014 41 Beiträge über Berlin als Standort für Start-ups, darunter in Spiegel Online, Zeit Online, Die Welt, Handelsblatt und Berliner Morgenpost. Berlin wird überwiegend als virile Gründerstadt dargestellt – mit genügend Potenzial, die globale Konkurrenz aufzumischen.

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Tonalität richtig erfassen: die Königsdisziplin

Wie bewertet man die Tonalität von Beiträgen, in denen es um Glück im Unglück geht: positiv oder negativ? Und wenn Volkswagen mitteilt, 5.000 Arbeitsplätze zu streichen ist das selbstverständlich  schlimm für die Betroffenen, aber die Aktionäre jubeln und der Kurs der VW-Aktie steigt. Wie sollte der Codierer demnach das Sentiment dieses Beitrags einordnen? Nicht umsonst gilt die Tonalitätsbewertung als die Königsdisziplin der Inhaltsanalyse. Die Erfassung wertender Inhaltsmerkmale ist für jedes Unternehmen, das seine Medienresonanz inhaltlich auswerten lässt, von größter Wichtigkeit und gehört entsprechend bei allen Anbietern von Medienanalysen zum Standardrepertoire. Doch die wenigsten unterschieden korrekt zwischen Valenz und Tenor eines Beitrags. Weiterlesen

Leitmedien haben sich auf GEMA eingeschossen

Demoaufruf GEMA in Berlin September 2012Die GEMA erfreut sich unter Clubbetreibern und YouTube-Nutzern ohnehin nicht der allergrößten Beliebtheit. Nach der geplanten Tarifreform, die ab 2013 für den Veranstaltungsbereich gelten soll, haben nun auch die Medien nochmal kräftig drauf gehauen.  Wir haben mit Hilfe einer Medieninhaltsanalyse die Meldungen der deutschen Print- und Onlinemedien von drei Monaten untersucht und festgestellt, wie kräftig. Die Fokusstudie, die ohne Kundenauftrag entstand, ist kostenlos bei Slideshare abrufbar.

So funktioniert eine Inhaltsanalyse

Medienanalysen sind eine zentrale Dienstleistung von pressrelations – das wichtigste Werkzeug dafür ist die quantitative Inhaltsanalyse. Mit ihr werden formale Merkmale wie Medium und Erscheinungsdatum, inhaltliche Merkmale wie Thema und Akteure, sowie wertende Merkmale wie der Tenor eines Beitrags erfasst. Mittels der quanitativen Inhaltsanalyse, einem etablierten Instrument der empirischen Sozialforschung, können große Mengen an Beiträgen in kurzer Zeit untersucht und ausgewertet werden. Grundlage dafür ist ein Codierschema, anhand dessen jede Meldung untersucht wird. Dabei wird für jede der vorher festgelegten Variablen (z.B. Tenor des Berichtes) die entsprechende Ausprägung (z. B. explizit positiv, ambivalent, implizit negativ) erfasst und in einer Datenbank notiert. Die gesammelten Daten können statistisch ausgewertet und Aussagen getroffen werden, wie z. B. „es erschienen drei Mal mehr Beiträge zum Thema XY mit positivem, als mit ambivalentem Tenor“ oder „der Tenor des Berichts korreliert positiv mit der der Nennung des Geschäftsführers“. Weiterlesen

Reputation messen und steuern

Medienresonanzanalyse liefert längst nicht mehr nur Daten zur Erfolgsmessung der Pressearbeit eines Unternehmens. Sie trägt mit der systematischen Auswertung des Medienechos auch maßgeblich zur Reputationsmessung und –steuerung bei. Aber was ist eigentlich Reputation? Wie verhält sie sich zum Image eines Unternehmens und was sind Unterstützungspotenziale? Und vor allem: Wie misst man Reputation? Weiterlesen

Ein Blätterwald im Scheunenviertel

In der Nähe des S-Bahnhofs Hackescher Markt gelegen, findet man das blätterwald-Büro in der Oranienburger Straße 27, zwischen Monbijoupark, dem ehemaligen Haupttelegrafenamt und dem Kunsthaus Tacheles, gleich neben der Neuen Synagoge mit ihrer großen goldenen Kuppel. Eine kleine Einfahrt führt in die großzügige Wohn- und Gewerbehofanalage, die 1996 umfassend erneuert wurde und heute unter dem Namen Kunsthof Berlin bekannt ist. Weiterlesen