Schlagwort-Archive: AMEC

Global Strategy Managerin: Romina verkauft weltweit Pressespiegel-Software

Präsentation in Tansania

Romina präsentiert die pressrelations-Software in Tansania vor der interessierten Öffentlichkeit.

Romina ist seit 2013 als Global Strategy Manager / International Connections im Systemkundenvertrieb für pressrelations tätig. Sie betreut Kunden weltweit und ist für den Ausbau von internationalen Kooperationen und Partnerschaften zuständig. Sie verfügt über zehn Jahre Berufserfahrung in Media Monitoring & Analyse Services und arbeitete zuvor fünf Jahre als Sales Deputy Manager und zwei Jahre als Operations Manager für ein international tätiges Unternehmen. Weiterlesen

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Wertschöpfung durch PR: So messen Großkonzerne

Wir besuchten im Juni den European Summit on Measurement des „Weltverbands der Medienresonanzanalysten“, amec. Zwei Debatten bestimmten den Kongress: Wie kann  Social Media Nutzung gemessen werden und wie die Wertschöpfung durch PR? Dass PR einen Mehrwert erwirtschaftet, darüber waren sich die Medienanalysten aus aller Welt einig. Sehr unterschiedlich waren jedoch die vorgestellten Ansätze, mit denen der PR-Erfolg gemessen werden soll. Weil auf diese Frage bisher keine gemeinsame Antwort gefunden wurde, suchen auch wir nach Wegen, Wertschöpfung durch Kommunikation zu erfassen. Dabei lohnt sich ein Blick auf die Vorgehensweise der Großkonzerne, denn die Medienanalysten von Philips, FedEx und Microsoft stellten auf dem amec-Summit ihre Methoden vor, die im Folgenden skizziert werden. Weiterlesen

Wie Medienanalysten twittern

(English follows German) Vergangene Woche trafen sich in Dublin die Koryphäen der Branche zur 4. Europäischen Konferenz für Medienresonanzanalyse, um der PR-Evaluation weltweit zum Durchbruch  zu verhelfen. Es wurde über die besten Ansätze und Methoden debattiert und nebenbei unaufhörlich gebloggt, gepostet und getwittert. Ich habe mir erlaubt, alle Tweets vom Donnerstag, dem Haupttag der Konferenz, in denen das Hashtag #Amec2012 genannt wurde, statistisch auszuwerten. Hier die Ergebnisse:

  • 201 Nutzer versendeten am Donnerstag insgesamt 888 Tweets zu #AMEC2012 und erzielten eine technische Reichweite von 176.074 Followern
  • Die meisten Tweets sendeten @colin_wheeler (59), @richardbagnall (46) und @durgeshgarg (42)
  • Die meisten Follower unter allen, die zu #AMEC2012 tweeteten, hatten @kdpaine (13.885), @CIPR_UK (11.898) und @Gorkana (9.030)
  • 114 Nutzer twitterten am Donnerstag nur 1 einziges Mal mit dem Hashtag #AMEC2012
  • 581 Mal wurden Nutzer durch das @-Zeichen direkt angesprochen, 428 wurden Nachrichten retweetet (kenntlich gemacht durch ein voran gestelltes RT @)
  • Am häufigsten retweetet wurden Nachrichten von @richardbagnall (99 RT), @tmarklein (41 RT) sowie @kdpaine und @sheldrake (jeweils 36 RT)
  • Am häufigsten als Heimatorte von Nutzern genannt wurden London (518), n.a. (97) und New Delhi (96). Weitere angegebene Orte waren „wherever you want me“, N50°50′ 0“/E4°23′ 0“ und iPhone.
  • Ein Nutzer hatte keinen einzigen Follower (trotz insgesamt 64 Beiträgen, davon 1 zu #AMEC2012), 2 hatten jeweils 1 Follower. Einer dieser 1-Follower-Nutzer hat bisher auch nur einen einzigen Tweet abgesetzt: „Good luck at @Kantar_Media for the big ceremony #AMEC2012 Awards!“
  • Barry Leggetter twitterte am Donnerstag nicht und entschuldigte sich am nächsten Tag dafür.

English Version: How Media Analysts Use Twitter

The 4th. European Summit on Measurement was held in Dublin last week and all the wellknown experts arrived to put evaluation of Public Relations back on the map. While debating on new approaches and methods of measurement they constantly wrote blog articles, updated their status on facebook via iPad and, of course, they twittered all the time. I took the liberty of analyzing all tweets that were transmitted on thursday, the main day of the summit. Here are the results:

  • 201 users transmitted 888 Tweets with the hashtag #AMEC2012 and gained a technical reach of 176.074 followers
  • The largest number of tweets were given out by @colin_wheeler (59), @richardbagnall (46) and @durgeshgarg (42)
  • The largest number of followers belong to @kdpaine (13.885), @CIPR_UK (11.898) and @Gorkana (9.030)
  • 114 twitter users wrote only one post on thursday with the hashtag #AMEC2012
  • The @-symbol was used 581 times to directly adress users, retweets (RT @) were used 428 times
  • Posts of @richardbagnall have been retweetet most of all (99 RT), @tmarklein 41 RT times and @kdpaine as well as @sheldrake each 36 times
  • The hometown that is mentioned the most often in user profiles is London (518), Second often n.a. (97) and third often New Delhi (96). Other places are „wherever you want me“, N50°50′ 0“/E4°23′ 0“ and iPhone.
  • One user did not have a single follower although he postet 64 status updates, thereof one about AMEC2012. Two other users call one follower each their own. One of the 1-Follower-User wrote just one single post: „Good luck at @Kantar_Media for the big ceremony #AMEC2012 Awards!“
  • Barry Leggetter did not use twitter on thursday and apologized on friday.

Qualität durch Transparenz

Bei der Analyse von Inhalten aus Zeitungen, Radio oder Fernsehen ist über die Liste der berichtenden Medien schnell erfassbar, welche Quellen in die Analyse aufgenommen wurden und welche nicht. Anders ist dies bei Social Media Analysen. Welche Kanäle gingen in die Analyse ein und wie wurden sie durchsucht? Welche Messwerte wurden ausgewertet und wie wurde mit Inhalten aus Robots oder Presseverteilern umgegangen? Um diese Fragen für alle Untersuchungen einheitlich zu beantworten, verwenden wir die Tabelle für Methoden- und Quellentransparenz der International Association for the Measurement and Evaluation of Communication (amec). Die amec ist ein Zusammenschluss von Medienanalyseunternehmen aus 41 Ländern, die gemeinsame Standards für Qualität und Best-Practice in der PR-Evaluation entwickeln und derzeit unter dem Label Social Measurement Standards gemeinsame Methoden für die Beobachtung und Analyse von Social Media entwickeln. Matthias Galle

blätterwald auf der European Summit on Measurement in Dublin

amec European summit Dublin 2012

– English version below –

Der “Weltverband” der Medienanalysten trifft sich von heute an im irischen Dublin – und blätterwald ist mit dabei. Die Teilnehmer der Konferenz kommen u.a. aus den USA, Polen, Israel, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Südafrika, der Türkei, Groß Britannien und Australien.

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Barcelona Principles: Standards für die PR-Evaluation

Die internationale Vereinigung für das Messen und Evaluieren von Kommunikation, AMEC, verabschiedete 2010 in Barcelona Standards für die PR-Evaluation. Die Barcelona Principles wurden von den 225 anwesenden Mitgliedern mehrheitlich beschlossen und werden in der Branche weithin als Selbstverpflichtung akzeptiert. Der Geschäftsführer von Cision Global Analysts, K.C. Brown, beschrieb das Anliegen damals so: „Ziel der Barcelona Principles ist es nicht, die Zimmerdecke der Ansprüche zu erhöhen, sondern ein gemeinsames Fundament aufzubauen, von dem ausgegangen werden kann.“ Indem diese grundlegenden Standards beachtet und eingefordert würden, sei es nun für Auftraggeber von Studien zur PR-Evaluation einfacher, zwischen Qualitäts-Dienstleistern und weniger guten Anbietern zu unterscheiden oder Qualität einzufordern. Auch die pressrelations GmbH fühlt sich den Barcelona Principles verpflichtet. Weiterlesen

Mammon-Aufgabe: Artikel mit Anzeigen vergleichen

Im angelsächsischen Raum ist die Debatte im Nachgang zur zweiten europäischen AMEC-Konferenz bereits hoch gekocht: Darf man als ernstzunehmender Medienwissenschaftler redaktionelle Beiträge mit Anzeigen vergleichen? Es geht um den so genannten Anzeigenäquivalenzwert oder – wie ich in lieber – nenne den Anzeigengegenwert. Die AMEC-Mitglieder haben in ihrer Schlussresoultion in Barcelona im Juni diesen Jahres festgestellt: Nein, man darf nicht! Doch ist der Wunsch, der geleisteten Pressearbeit einen fiskalischen Wert zuzuordnen, nicht vollkommen unverständlich; und so ist es keine seltene Praxis in der PR-Evaluation,  die Fläche eines Artikels in einem Printmedium oder die Dauer eines Beitrages in audiovisuellen Medien auszumessen, um mit Hilfe der Mediadaten auszurechnen, was die Schaltung einer Anzeige bzw. eines Spot in denselben Ausmaßen gekostet hätte. Und schwupps hat man einen hübsch-hohen Geldbetrag errechnet, von dem der Öffentlichkeitsarbeiter gegenüber seinem Chef behaupten wird, er habe ihn erwirtschaftet. Doch es geht noch verrückter! Manche Öffentlichkeitsarbeiter verlangen von ihren Analysten, dass der Anzeigengegenwert mit einem Faktor wie 6 oder 8 multipliziert wird. Denn schließlich wirke ein Artikel in der Zeitung viel vertrauenswürdiger und nachhaltiger als eine schnöde Anzeige. Dieser Faktor ist vollkommen willkürlich und erzeugt schnell Millionenbeträge. Einziger Ausweg aus dem Dilemma
ist in meinen Augen (aber nicht nur in denen) die Ergänzung des Zählens von Meldungen und Reichweiten um die nächsten Wirkungsstufen, nämlich die Wahrnehmung durch die Zielgruppe (Outcome), etwa durch Umfragen, und die Messung der betriebswirtschaftlichen Rückkoppellung auf das Unternehmen (Outflow). Die Deutsche Public Relation Gesellschaft (DPRG) und der Internationale Controller Verband (ICV) haben dazu bereits ein schlüssiges Modell entwickelt, das man sich hier anschauen kann. Besonders charmant an diesem Bezugsrahmen ist, dass er die vielen Probleme, die im Zusammenhang mit unterschiedlich ermittelten Reichweiten relativiert und sich auch auf das Social Web ausdehnen lässt. Denn für dieses Modell gilt die alte Kanzler-Weisheit: „Was zählt ist, was am Ende dabei heraus kommt.“

Das Stufenmodell von DPRG und ICV