Archiv des Autors: Kathrin Womser

Wird Werbung bei ARD und ZDF demnächst verboten?

Ortsausgangsschild "Rundfunkgebühren"Vor wenigen Tagen ließ die Zeitungsmeldung „ARD und ZDF vielleicht bald werbefrei“ Fernsehzuschauer aufhorchen. Werbung auf öffentlich-rechtlichen Sendern stößt bei den meisten Zuschauern auf wenig Verständnis: Da sie hohe Zwangsgebühren bezahlen müssen, erwarten sie im Gegenzug von nervigen Werbespots verschont zu bleiben. Tatsächlich ist die Werbezeit auf ARD und ZDF schon jetzt stark begrenzt: Maximal 20 Minuten pro Tag von Montag bis Samstag dürfen die Sender Werbung zeigen, nach 20 Uhr und an Sonn- und Feiertagen ist Werbung untersagt, die Dritten Programme müssen  komplett darauf verzichten. Finanziert werden die Programme der Öffentlich-Rechtlichen TV-Sender nur zu einem kleinen Teil über Werbeverträge: Noch belaufen sich die Einnahmen aus Werbung auf rund 500 Millionen Euro pro Jahr, doch das kann sich bald ändern… Weiterlesen

Corporate Media als Alternative zu klassischen Printmedien?

Word of mouthP O E M – was zunächst an Lyrik und Gedichte erinnert ist ein im Content-Marketing etabliertes und weit verbreitetes Modell für die Entwicklung digitaler Strategien: POEM steht für Paid, Owned und Earned Media. Der Telekommunikationskonzern Nokia gilt in diesem Bereich als Wegbereiter und nutzt die Kategorisierung für Kanäle und Werbeformen bereits seit 2009. Unterschieden wird mit Paid, Owned, und Earned Media zwischen bezahlten, bzw. gekauften Werbeformen, zwischen solchen, die man besitzt, und denen, die man sich verdient hat. Durch die zunehmende Konvergenz dieser Werbeformen und die Verschmelzung mit redaktionellen Inhalten kann jedoch die Frage aufgeworfen werden, inwieweit die Entwicklung negative Auswirkungen auf klassische Medien hat. Kommt es durch die POEM-Konvergenz im Bereich der Printmedien zu einer Verstärkung der Reichweiten- und Anzeigenverluste? Weiterlesen

TV-Trends: Online, vernetzt und rund um die Uhr fernsehen

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Das waren noch Zeiten, als sich die gesamte Familie vor einem Fernseher versammelte und auf EIN Programm einigen konnte.

Smart TV, Web TV, IPTV, Social TV – Begriffe, die ähnlich klingen, aber  unterschiedliches meinen. All diese  „buzz words“ haben zwar irgendwas mit Fernsehen zu tun, aber was genau, wird in diesem Beitrag erklärt.

Schlaue TV-Geräte: Smart TV/Connected TV und HbbTV

Der Begriff Smart TV (synonym verwendet wird Connected TV) bezeichnet TV-Geräte, die mit dem Internet verbunden können. Dies kann zum einen über Applikationen (die vom Smartphone bekannten Apps) geschehen, die entweder auf dem Gerät vorinstalliert sind oder hinzugefügt werden. Zum anderen kann die Internetverbindung über Spielekonsolen oder Set-Top-Boxen aufgebaut werden. Über diese Geräte ist es auch möglich, zeitlich versetzt fernzusehen, d.h. eine aktuellen Film oder Beitrag zu pausieren oder Sendungen aufzunehmen (sogenanntes Timeshifting). Weiterlesen

Durchgeblättert: Die wichtigsten Medienmagazine

Immer mehr Informationen zur Medien- und Werbewirtschaft werden über das Internet verbreitet. Einige Medienmagazine erscheinen allerdings noch immer gedruckt. Die wichtigsten davon haben wir durchgeblättert und Erscheinungsweise, Preis der Einzelausgabe und Auflage verglichen. Dadurch können Sie leichter entscheiden, für welches Heft sich ein Abonnement lohnt.

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Reputation messen und steuern

Medienresonanzanalyse liefert längst nicht mehr nur Daten zur Erfolgsmessung der Pressearbeit eines Unternehmens. Sie trägt mit der systematischen Auswertung des Medienechos auch maßgeblich zur Reputationsmessung und –steuerung bei. Aber was ist eigentlich Reputation? Wie verhält sie sich zum Image eines Unternehmens und was sind Unterstützungspotenziale? Und vor allem: Wie misst man Reputation? Weiterlesen

Blätterwald auf der re:publica 12: Online-Kampagnen für NGOs – Fehler, die man besser vermeiden sollte

Verknüpfung von Online und Offline: die Holzwand wurde während der Kongresstage mit Tweets zum Hashtag #rp12 tapeziert. (Fotos: Kathrin Womser)Am kommenden Freitag beginnt in Berlin die re:campaign, eine Konferenz zu Onlinekampagnen von NGOs und Non-Profits. Einen Vorgeschmack darauf gab es bereits in der Woche zuvor auf der re:publica. Judith Orland und Robert Dürhager von Oxfam sprachen mit Maike Janssen und Daniel Kruse über Fehler, die NGOs bei Online- und Offlinekampagnen besser vermeiden sollten.

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Blätterwald auf der re:publica 12: Nicht nur Apps und Startups – Social Media als Werkzeug zur Gesundheitsaufklärung

Kai Sostmann, Kinderarzt und Experte für eLearning von der Berliner Charité (Foto: Matthias Galle)

Unter dem Titel re:health standen am zweiten Tag des Internet- und Netzwerkkongresses re:publica nicht Urheberrechte, Startups und digitale Öffentlichkeit auf dem Programm, sondern die Frage, wie sich das Social Web für die Gesundheitsaufklärung nutzen lässt. Kai Sostmann, Kinderarzt und Experte für eLearning von der Berliner Charité, sprach zum Thema „Health 2.0-Werkzeuge als Motor der Verbesserung des Gesundheitsverhaltens für Kinder aus einkommensschwachen Familien“.

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