Vorgestellt: 10 neue Start-ups mit kommunikativen Geschäftsideen

Club Mate FlascheBionade, Club Mate, Fritz Cola – mit In-Getränken ist es hier in Berlin wie mit Start-ups: Ständig kommen neue dazu, man kennt sich gar nicht mehr aus! Die Nerds kriegen jedenfalls nicht genug von Limonaden und von Berlin und machen jeden unbesetzten Schreibtisch zum Shared-Work-Space ihrer größenwahnsinnigen Geschäftsideen. Das gilt erst recht für unsere, die Kommunikationsbranche, wo unkonventionelle Köpfe alles revolutionieren, was ihnen unter die Tasten kommt. Wir stellen die spannendsten zehn Neugründungen rund um Kommunikation, Marketing und Public Relations vor. Kaum zu glauben, was uns bisher alles gefehlt hat…

startgeist

  •  Was? Bei startgeist handelt es sich um eine digitale Plattform für Unternehmer zum Austausch von Geschäftsideen. Als Alleinstellungsmerkmal geben die Gründer die Vorteile der länderübergreifenden Vernetzung von Entrepreneuren an, zudem steht der Dienst an 24 Stunden und 7 Tagen in der Woche zur Verfügung und verspricht eine einfache Nutzung.
  • Für wen? Für alle Entrepreneure und Jungunternehmer, die andere Sichtweisen kennenlernen und sich dadurch unternehmerisch absichern wollen.
  • Wozu? Die Plattform soll die Kommunikation zwischen Unternehmern und Existenzgründern verbessern und damit langfristig zu einer höheren Erfolgsquote von Geschäftsideen und Start-Ups führen.
  • Wie? Man kann sich sowohl als Mentor aber auch als Hilfesuchender ganz einfach mit seinem twitter oder facebook-Account registrieren – und sofort loschatten.
  • Wer? Christopher Kerth, Daniel Hochmuth, Benjamin Maag
  • Wann? Januar 2015
  • Wo? Frankfurt am Main
  • Mehr: https://startgeist.com/

Trustami_Logo_white_BG-1024x717

  • Was? Trustami verspricht die Bündelung von Informationen aus verschiedenen Netzwerken zu einem allgemeinen „Vertrauensausweis“, der zur Beweisstellung der Online-Reputation bei der Nutzung von Mitfahrgelegenheiten oder ebay genutzt werden kann und mehr Jobangebote einbringen soll.
  • Für wen? Für alle, die keine Angst vor dem Zugriff auf ihre privaten Daten haben und ihre Vertrauenswürdigkeit öffentlich unter Beweis stellen wollen. Insbesondere auch für regelmäßige Nutzer von Mitfahrzentralen, Couchsurfing, Online-Marktplätzen und online Vermittlung von Minijobs. Nicht zu vergessen der Traum jedes Nachrichtendienstes.
  • Wozu? Ziel ist es, die eigene Vertrauenswürdigkeit sowohl bei privatem Carsharing und Mitfahrgelegenheiten, Roomsharing, im Onlinhandel und bei Microjobs einfach und effizient zu kommunizieren.
  • Wie? Zunächst müssen durch verschiedene Verlinkungen die Bewertungen aus den einzelnen Social Media Accounts eingesammelt werden, dadurch wird dann der Vertrauensausweis erstellt. Der daraus errechnete „Trustami Score“ dient als Nachweis für mehr Vertrauen auf verschiedenen Plattformen.
  • Wer? Jonas Repschläger (Technische Universität Berlin)
  • Wann? März 2015
  • Wo? Berlin
  • Mehr: http://www.trustami.com/startseite/

 e-ditio

  • Was? Die Online-Plattform E-dito verspricht die einfache, schnelle sowie internationale Vermittlung und Verknüpfung von Lektoren, Korrektoren und Übersetzern.
  • Für wen? Für Schreibende, die sich eine Aufwertung ihres Textes durch professionelle Unterstützung wünschen und dabei ohne eigene Recherche an zuverlässige Mitarbeiter gelangen wollen. Auf der anderen Seite haben Freiberufler dadurch die Möglichkeit, an ihrer Spezialisierung entsprechende Angebote zu gelangen.
  • Wozu? Zielführend soll die Plattform Autoren und Lektoren schneller und effizienter zusammenbringen und damit digitales Publizieren vereinfachen.
  • Wie? Nach der Registrierung und dem Hochladen des entsprechenden Texts oder Exposées können die Schreibenden in der umfangreichen Datenbank unter verschiedenen Experten-Profilen auswählen. Nach erfolgreicher Zusammenarbeit kann der fertige Text dann in unterschiedlichen Dateiformaten ausgegeben werden – inklusive Gütesiegel.
  • Wer? Fabian Felhaus, Denise Sudau
  • Wann? Ende 2014
  • Wo? Berlin
  • Mehr: http://www.e-ditio.eu/de

eazers_symbol_gruen

  • Was? Eazers versteht sich als mobiler Couponing Service, der online Zeitungsgutscheine zur Gratiseinlösung vergibt. Das Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft der Süddeutschen Zeitungszentrale.
  • Für wen? Für alle, die gerne und oft kostenlos Zeitung und Zeitschriften lesen und dabei bei der Auswahl des Lesestoffs nicht zu wählerisch sind. Partner sind bisher nämlich nur die Süddeutsche Zeitung, Stuttgarter Zeitung, Glamour, auto motor und sport, kicker und die TV Digital. Die Website macht aber Hoffnung aber ein wachsendes Angebot.
  • Wozu? Offensichtlich steht dahinter das Interesse der Verlage, neue Abonnenten bzw. Käufer zu gewinnen. Man könnte auch von Eigen-PR sprechen.
  • Wie? Nach der Entdeckung eines Gutscheins für eine Gratisausgabe kann dieser online reserviert und dann beim Händler durch Scannen des Codes eingelöst werden.
  • Wer? Michael Nock
  • Wann? Ende 2014
  • Wo? Esslingen
  • Mehr: https://www.eazers.com/

skjlls2

  • Was? Skjills bietet als Karriere-Netzwerk kostenlose Gehaltsvergleiche in der Marketing, Design und IT-Branche und lässt dabei den Jobtitel außen vor. Gleichzeitig kann aber auch ein Online-Portfolio zusammengestellt und Job-Angebote auf individuelle Kriterien überprüft werden.
  • Für wen? Für alle Angestellten und Freelancer aus den Bereichen Marketing, Design und IT.
  • Wozu? Verdienst du genug? – Diese Frage möchte Skjlls beantworten und sich dabei an den konkreten Gehältern anstatt an faden Jobbezeichnungen orientieren.
  • Wie? Der Launch von Skjlls steht erst noch bevor, bis jetzt befindet sich die Plattform noch in einer „Private Beta“-Phase. Später soll das Ganze aber anschaulich über einen „Skjlls-Graph“ funktionieren, der die Nutzer mit ihren jeweiligen Gehältern anhand von Balken darstellt.
  • Wer? Gunnar Stenzel
  • Wann? April 2014
  • Wo? Hamburg
  • Mehr: http://www.skjlls.de/

bitkasten

  • Was? Der Briefkasten der Zukunft: Ein Dienst für sämtliche Großversender und ihre Nutzer soll der Bitkasten sein.
  • Für wen? Für Banken, Versicherungen und Ämter, die ihre Schreiben schnell dem Nutzer zukommen lassen wollen. Unternehmen wie die Post, die Telekom, Datev oder das Fraunhofer-Institut sind schon dabei. Auf der anderen Seite spricht das Angebot natürlich den braven Bürger an, damit der so schnell mehr keinen Brief verpasst.
  • Wozu? Das ist genau die Frage. Damit man die „Post von morgen bereits heute“ lesen kann. Um die „Postrevolution für das digitale Zeitalter“ voranzutreiben, denn „Stillstand ist ja schließlich Rückschritt“.
  • Wie? Die genannten Großversender können im eigenen Internet-Briefkasten gesammelt ihre Schreiben online stellen. Der Nutzer kann sie dann direkt dort lesen, beantworten und archivieren, sie sich jedoch je nach Bedarf zusätzlich zusätzlich noch nach Hause schicken lassen. Zur Identifikation dienen statt Email-Adresse und Passwort die Postadresse und Ausweisnummer. Datenschutz und Sicherheit haben aber natürlich trotzdem „oberste Priorität“.
  • Wer? Peter A. Vorgel
  • Wann? März 2015
  • Wo? Nürnberg
  • Mehr: https://www.bitkasten.de/cms/

backroom

  • Was? Als neuer Content-Messenger für den Chrome-Browser fungiert Backroom als Kommunikationsschnittstelle für Freunde und Bekannte, die sich über konkrete mediale Inhalte austauschen wollen.
  • Für wen? Für alle, denen Diskussionen über gängige Kanäle wie twitter oder Facebook zu öffentlich sind, die sich aber trotzdem online in ihrem Freundes- oder Bekanntenkreis über das, was in der medialen Welt so los ist, unterhalten wollen.
  • Wozu? Backroom möchte die Kommunikation über Videos, Artikel, Tweets oder andere Medieninhalte auf einer Plattform vereinen, damit nicht umständlich zwischen den verschiedenen Kanälen gewechselt werden muss.
  • Wie? Zur Nutzung muss man auf der Website schlicht und ergreifend nur die „Chrome Extension“ installieren und schon kann einfach los gechattet werden – aber wie versprochen natürlich„zero social“.
  • Wer? Leider an keinerlei Stelle erkenntlich gemacht.
  • Wann? Mai 2015
  • Wo? USA
  • Mehr: http://www.backroomapp.com/

 upkeepmaintenance

  • Was? Die Koordination interner Unternehmenskommunikation ist nicht immer einfach – UpKeep Maintenance Management steuert dem entgegen, indem es die Verantwortlichkeiten, Aufgaben und Projekte im Team klar und übersichtlich visualisiert.
  • Für wen? Das Tool ist besonders für größere und mobile Teams geeignet, in welchen sich die Kommunikation oft schwieriger gestaltet.
  • Wozu? Die Ziele des Applets werden von den Machern deutlich definiert. Die Nutzung soll vor allem Zeit einsparen, die sinnvoller in Projektarbeit investiert werden kann. Außerdem wird der Mobilitätsgedanke gefördert, da durch die Online-Nutzung die physische Anwesenheit nicht mehr zwingend notwendig ist.
  • Wie? Dank eines ausführlichen Tutorials ist die Registrierung sehr einfach durchzuführen. Das Potential der Plattform kann durch eine detaillierte Beschreibung aller notwendigen Schritte, von der Erstellung eines geheimen Zugangs und einer Aufgabenstellung bis zur Nachverfolgung eines Arbeitsauftrags voll ausgeschöpft werden.
  • Wer? Ryan Chan, Stephen Chen, Sohrob Raja
  • Wann? Die Website befindet sich noch in der Beta-Phase.
  • Wo? USA
  • Mehr: http://www.onupkeep.com/

peruse_snip

  • Was? Gemäß der Übersetzung „genauer durchsehen“ möchte Peruse die Suche nach digitalen Dokumenten revolutionieren, indem sie sich verstärkt an der natürlichen Sprache orientiert.
  • Für wen? Für alle Cloud oder Dropbox-Nutzer, die genug von einer umständlichen Dateiensuche und ungenauen Suchergebnissen haben.
  • Wozu? Wie die Erfinder betonen, hat sich die Computer-Suche seit 1995 kaum verändert. Peruse orientiert sich deshalb mehr an der Nutzerrealität, wo thematische Suchbegriffe oft nicht zum gewünschten Ergebnis führen. Mit dem Fokus auf die Eingabe von Satzfetzen soll dies geändert werden.
  • Wie? Die Registrierung läuft ganz einfach per Email-Adresse auf der Website. Nach der Verknüpfung des Kontos mit dem Dropbox- oder Cloud-Account kann sofort losgesucht werden. Einfache Wendungen wie „Powerpoints, die ich letzte Woche bearbeitet habe“ oder „PDFs, die mir Julia gesendet hat“ sind der Schlüssel, die Funktionsweise der Suchmaschine zu durchschauen.
  • Wer? Luke Gotszling
  • Wann? Mai 2015
  • Wo? USA
  • Mehr: https://peruse.io/

relevancydata

  • Was? Relevancy Data verkauft Daten aus der Analyse des Nutzungsverhaltens sowie der Inhaltsanalyse von Internetvideos an Medienunternehmen.
  • Für wen? Für alle Unternehmen, die noch zielgenauer Werbung machen möchten und bei denen Targeting an erster Stelle steht.
  • Wozu? Die Neuheit der Idee besteht darin, nicht nur das Mediennutzungsverhalten bewegten Bildmaterials zu erfassen, sondern konkret auch Elemente wie Gesicht, Logo, Alter, Geschlecht oder Gefühle zu erkennen – und besser Werbung verspricht natürlich höhere Gewinne. Laut der Gründerin ist die Mission, „to organize the world of video content by indexing every element of the video to create endless engagement.”
  • Wie? Dank der Kombination verschiedenster Technologien unter der Leitung des Technologie-Direktors und ehemaligen Mitarbeiters der Israel General Security Services werden möglichst viele Eigenschaften von Internetvideos analysiert. Die biometrische Erkennungstechnologie garantiert dabei die Verlinkung der Echtzeit-Werbung mit Videoinhalten, indem durch die Algorithmen kontinuierlich Millionen von Internetvideos gescannt werden.
  • Wer? Michal Hubschmann
  • Wann? Mai 2015.
  • Wo? Niederlande
  • Mehr: http://relevancydata.com

Zusammenstellung: Ann-Christin Werner

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