1. Mai in Kreuzberg mal anders: Treffen der DAX-Nachwuchskräfte im Hangar 4

Deutsche-Bank-Chef Jürgen Fitschen erklärt, warum er gern ein Pferd zu der Veranstaltung mitgebracht hätte.

Deutsche-Bank-Chef Jürgen Fitschen erklärt, warum er gern ein Pferd zu der Veranstaltung mitgebracht hätte.

Die Einladung zu diesem exklusiven Event am Tag der Arbeit war als Auszeichnung und Motivation für die „High Potentials“, die fähigsten Mitarbeiter der beteiligten Unternehmen, gedacht. Pressrelations durfte als Gast auf Einladung des Ausrichters, der Zeitung Handelsblatt, teilnehmen. Ab 8:30 Uhr füllte sich der riesige Hangar 4 des ehemaligen Flughafens Tempelhofs in Berlin mit gut gelaunten Gästen, die mit dem Shuttleservice von Daimler-Benz auf das weitläufige Gelände gefahren wurden. Daimler ist einer von 4 Dax-Konzernen, die den „Pathfinder“ gemeinsam mit dem Handelsblatt veranstalten. Außerdem dabei sind in diesem Jahr die DAX-Unternehmen Bayer, Deutsche Bank und E.ON sowie Ford, die Techniker Krankenkasse, Deloite, American Chamber of Commerce in Germany und McFit. Das Tragen von Krawatten hat man sich verbeten, „Smart Business“ stand in der Einladung, und so öffneten am Registrierungstisch viele ihren obersten Hemdknopf und zogen sich den Binder vom Hals. Nach dem Frühstücksbrunch wurden die rund 700 Teilnehmer in die Arena getrommelt, um dort – nach Firmenzugehörigkeit auf Rängen platziert – den Vorträgen zu lauschen. Auf jeden Gast wartete auf seinem Sitz neben Tagungsunterlagen und einer Wasserflasche (die in jeder Pause erneuert wurde) ein iPad mit einer laufenden App zur Veranstaltung. Moderation und die meisten Vorträge waren in Englisch, aber der ein oder andere auf der Bühne flüchtete dann doch ins Deutsche. Für diejenigen, die das nicht verstanden, gab es Synchrondolmetscher via Kopfhörer.

Das Prinzip der Vorträge war innovativ: Je ein Vorstandsvorsitzender lud einen Redner aus einer „fachfremden Branche“ ein, der durch seine Erfahrungen abseits des klassischen Geschäftsleben den Horizont der Zuhörer erweitern sollte. Und das gelang. So brachte Bayer-Vorstand Dr. Marijn Dekkers den Risikoforscher Prof. Ortwin Renn mit, der über eine irrationale Risiko-Wahrnehmung in der deutschen Bevölkerung gerade im Hinblick auf technischen und medizinischen Fortschritt referierte, der passionierte Pferdesportler Deutsche-Bank-Chef Jürgen Fitschen wollte eigentlich ein Rennpferd mitbringen, entschied sich aber für den Extremkletterer Stefan Glowacz und der CEO der Techniker Krankenkasse, Dr. Jens Baas, hatte sich den Philosophieprofessor Richard David Precht ausgesucht und der hob mit seinen Betrachtungen die ganze Veranstaltung auf eine neue, reflexive Ebene. Der Tag klang mit einem Dinnerbüfett, musikalisch umrahmt von Voice-Of-Germany-Gewinnerin Ivy Quainoo, und einer fulminanten Party mit DJ Zen aus.

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