Medienanalyse zu Extremwetterereignissen

Umweltbundesamt_Logo.svgAuch bei der diesjährigen „Jahrhundertflut“ wurden die altbekannten Bildstereotype verwendet: Senioren in Schlauchbooten der Feuerwehr, Soldaten, die auf Deichen Sandsäcke stapeln, und Verkehrsschilder, die aus braunen Fluten ragen. Aktuell ist dazu ein Beitrag über die „Kommunikation von Extremwetterereignissen“ von Dr. Torsten Grothmann, Christian Kind (adelphi) und mir im KomPass-Newsletter des Umweltbundesamtes erschienen. Im Auftrag der Behörde haben wir Fachliteratur ausgewertet, eine Bildanalyse und eine umfangreiche Medienresonanzanalyse zu vier verschiedenen Naturgefahrentypen durchgeführt: Neben dem Hochwasser sind das Stürme, Hitze- und Kältewellen. Es ging vor allem darum, herauszufinden, welche Aspekte für eine wirksame Kommunikation zur Förderung der Naturgefahrenvorsorge beachtet werden müssen. Wie muss kommuniziert werden, damit die Potentiale der Bürger zur Prävention aktiviert werden? Ein erstes Ergebnis der aufwändigen Medieninhaltsanalyse ist, dass nur etwa 20% der Zeitungsbeiträge zu Extremwetter auch über konkrete Präventionsmaßnahmen informieren. Das Forschungsprojekt wird alle bisherigen Erkenntnisse im Laufe der nächsten zwei Jahre durch repräsentative Befragungen und empirischen Tests absichern, im Anschluss daran wird eine entsprechende Kampagne zur Naturgefahrenvorsorge durchgeführt. Hier geht es zum Aufsatz.

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