So einfach ist Spenden: Bitte aufrunden!

Seit dem 1. März ist Spenden ganz simpel: Einfach beim Bezahlen an der Kasse den Satz „Bitte aufrunden“ sagen. Denn in über 12.000 Geschäften in Deutschland kann man jetzt den Betrag des Einkaufs bis zum nächsten 10-Cent-Betrag aufrunden lassen. Mit der Differenz fördert die Stiftung „Deutschland rundet auf“ vier soziale Projekte in Deutschland – alle mit einem festgelegten Spendenbedarf zwischen 100.000 und 300.000 Euro. Ist das Fördervolumen eines Projektes erreicht, wird das nächste gefördert.

2012 liegt der Fokus auf dem Thema Kinder und Jugend. Das erste Projekt, das von einem unabhängigen Stiftungsgremium ausgewählt und dann auf die ordnungsmäße Verwendung sowie das Wirkungspotenzial geprüft wurde, ist die „Eltern-AG“. Dort werden Mütter und Väter in wöchentlichen Gruppentreffen bei Erziehungsfragen beraten und ihnen somit Hilfe zur Selbsthilfe angeboten. Mit einem Spendenvolumen von 275.000 Euro sollen 75 neue Eltern-AGs in verschiedenen Bundesländern aufgebaut werden. Auf der Internetseite von „Deutschland rundet auf“ kann man den aktuellen Spendenstand des geförderten Projekts verfolgen und nachvollziehen wie viel Prozent des Betrags bislang gespendet wurden. Durch die bundesweite Aufmerksamkeit soll zudem die Sichtbarkeit der Organisation in der Öffentlichkeit gestärkt und somit ein nachhaltiges Wachstum der Spenderaktivitäten gesichert werden.

Weitere Projekte, die durch das Experten-Gremium ausgewählt wurden und gefördert werden sollen, sind „Klasse2000“, „Big Brothers Big Sisters“ und „Hippy“. Derzeit kann man seinen Einkaufsbetrag bei folgenden Händler aufrunden lassen: bonprix, DEPOT, dodenhof, Douglas, Görtz, Kaufland, KiK, Netto Marken-Discount, PENNY, RENO, SinnLeffers, SportScheck, toom Baumarkt, WITT WEIDEN und WMF. Zu erkennen sind die teilnehmenden Filialen an Aufklebern mit dem blauen Logo „Aufrunden, bitte!“, die an den Kassen sowie den Eingangstüren angebracht sind. Anhand einer Suche auf der Internetseite kann man herausfinden in welchen Geschäften in der Nähe man an der Kasse spenden kann. Zudem kann man sich über die Spendenprojekte selbst, deren Auswahl und Prüfung sowie die Verwendung und Wirkung der Spendengelder informieren.

Insgesamt ein toller Ansatz, ein paar Cent pro Einlauf tun schließlich niemanden weh. Zudem arbeitet die Stiftung transparent und stellt alle Schritte ihrer Förderung interessant und anschaulich auf ihrer Seite im Internet dar. Hoffentlich ist das Aufrunden in Zukunft auch bei weiteren Händlern möglich. Kathrin Womser

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