In 3 Schritten mit Trollen, Heringen und Sockenpuppen fertig werden!

Fast jeder Administrator einer Fanseite auf Facebook oder eines Online-Forums, auf dem sich Internetnutzer austauschen können, ist schon einmal ein Opfer von Troll-Attacken geworden! Trolle sind bösartige Surfer mit zu viel Zeit, die durch scheinbar naive Fragen und gezielte Provokationen eine Commmunity sprengen wollen. Ihr übles Ziel: Sachorientierte Kommunikation unmöglich machen. Laut einer Untersuchung von Wikipedia zeichnen sich Trolle aus durch:

  • absichtliches, wiederholtes schädliches Agieren;
  • Ignorieren und Verletzen der Grundsätze einer Community;
  • Schüren von Konflikten;
  • Isoliertheit innerhalb der Community;
  • Bestreben, die eigene Identität zu verbergen;
  • Nutzung von Sockenpuppen (weitere virutelle Identitäten, die von derselben Person benutzt werden, um Störaktionen zu flankieren).

Das Trollphänomen hat in den letzten Jahren zugenommen und so ist es nicht verwunderlich, dass auch  Seiten von Non-Profit-Organisationen belästigt werden. Von Egoismus und Unzufriedenheit getrieben schimpfen, kritisieren und hassen diese Menschen Stunde um Stunde in sozialen Netzwerken. Und wo ein Troll ein Internetzuhause findet, folgen ihm andere und nisten sich ein. Als Administrator der Seite einer gemeinnützigen Organisationen dürfen Sie nicht zusehen, wie Ihre über viele Jahre mühsam aufgebaute Community zerstört wird! Stoppen Sie die Trolle frühzeitig in drei einfachen  Schritten: Informieren, markieren und handeln Sie!

Schritt 1: Informieren
Der erste Schritt, um Foren vor derartigen Beiträgen zu schützen, ist das Informieren der Benutzer über das Phänomen und die typischen Eigenschaften von Trollbeiträgen. Die anderen Nutzer können Troll-Diskussionen begegnen, indem sie auf Beiträge des Trolls grundsätzlich nicht eingehen. In der Netzkultur heißt es „Trolle nicht füttern“. Damit entzieht man den Trollen die Aufmerksamkeit, die sie erheischen wollen.

Schritt 2: Markieren
Markieren Sie Troll-Beiträge durch kommentieren mit einem Roten Hering, einem ASCII-Art-Fisch wie diesem ><((((º>. Das warnt die anderen Diskussionsteilnehmer und regt sie dazu an, den Beitrag des vermeintlichen Trolls genau zu prüfen und ggf. nicht weiter auf dessen Beiträge zu reagieren.

Schritt 3: Handeln
Nur eine strikte Moderation, die auf Einhaltung der gültigen Nettiquette pocht, und gegebenenfalls handelt, wenn fortgesetzt grob gegen sie verstoßen wird, kann Trolle rausekeln. Unterschiedliche Standpunkte zu vertreten ist selbstverständlich okay, aber wer keinerlei Respekt vor anderen Diskutanten zeigt und null auf Ihre Argumente eingeht, muss vom Admin abgemahnt werden. Bessert er sich nicht und entpuppt sich dadurch als Troll blocken Sie ihn und löschen seine Beiträge. Scheuen Sie nicht davor zurück, auch mögliche Sockenpuppen zu entfernen, sonst hört die Diskussion nicht auf. Wenn es sich bei Ihrer Community um eine Facebook-Fanseite handelt, können Sie die Trolle zusätzlich als Störenfriede melden.

Und bitte beschäftigen Sie sich nicht zu lange mit den Provokationen und Pseudoargumenten eines Trolls. Das ist genau, was er will! Doch mit Argumenten und gutem Zureden können Sie bei ihm nichts bewirken. Christopher Joe Hanneken/Oliver Numrich

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